Trotz bestem Ausflugswetter fanden Aktive den Weg nach Stuttgart zum Mitgliedertag. Zum Auftakt berichtete Sprecher Edgar Wunder über die Aktivitäten des Landesverbands: Hervorzuheben sind dabei die Sprechen und Zuhören-Veranstaltungen, etwa in Ulm, sowie unsere Kampagne zum Thema Bürgermeisterabwahl.
Im Mittelpunkt des Mitgliedertages stand die Politik des Demokratieabbaus der neuen Landesregierung. Sie will Bürgerbegehren und -entscheide erschweren und teilweise gänzlich unmöglich machen. Als Reaktion darauf hat sich bereits das Bündnis Mitentscheiden gegründet, getragen von vielen Bürgerinitiativen im Land. Ziel des Bündnisses ist es, die geplanten Verschlechterungen abzuwenden und notwendige Verbesserungen zu erreichen. Als zentrales Mittel hierfür sehen das Bündnis und Mehr Demokratie die Vorbereitung eines landesweiten Volksbegehrens.
Beim Sprechen und Zuhören zu diesem Thema wurde der Frust über die Regierungsparteien genauso deutlich wie der Handlungsimpuls in Richtung auf ein Volksbegehren.
Zum Abschluss des Mitgliedertages wurde das Konzept zur Einführung des bundesweiten Volksentscheides zur Diskussion gestellt. Es soll auf der nächsten Bundesmitgliederversammlung beraten werden.


